Schwerhörigkeit kann man nicht sehen. Es ist schwer nachzuempfinden, wie sich Schwerhörigkeit "anhört".

Deshalb möchte ich einige Tonbeispiele vorführen, um einen ungefähren Eindruck davon zu bekommen, was gemeint ist.

 

1. Das erste Beispiel stellt hochgradige Schwerhörigkeit dar. Klicken Sie dazu auf das Wort "hochgradig"

Von "Hören" kann kaum die Rede sein... es wirkt wie Brei.

2. Das zweite Beispiel zeigt das Hören von Musik: normal/schwerhörig. Klicken Sie dazu auf das Wort "Musik".

Man muss dabei bedenken, dass diese Hörverminderung nicht einfach technisch ausgeglichen werden kann. Hörverlust geht immer mit heftigen psycho-sozialen Folgen einher. Das mögen sich insbesondere junge Menschen "hinter die Ohren schreiben", die den ganzen Tag mit exessiver Musik ihres mp3-players herumlaufen.

 

Zwei weitere Beispiele beziehen sich auf die Verständlichkeit in größeren Räumen, hier im Beispiel in der Kirche:

Das 3. Beispiel ist eine Aufnahme in einer Kirche mit einer Lautsprecheranlage und simuliert, wie ein schwerhöriger Mensch den Schall empfangen würde. Viele Verantwortliche "rühmen" sich damit: "Wir tun etwas - wir haben Lautsprecher in unserer Kirche!". Klicken Sie dazu auf das Wort "Lautsprecher".

Die Hörbeispiele wurden freundlicherweise von der Firma Taubert & Ruhe aus Halstenbek zur Verfügung gestellt!

Das 4. Beispiel aus der gleichen Kirche zeigt, wie es sich für einen schwerhörigen Menschen anhört, wenn eine Induktionsschleife verwendet wird.

Klicken Sie dazu auf das Wort "Induktionsschleife".

 

 

 

 

 

 

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