Seit August 2002 besteht die Pfarrstelle Hörgeschädigten-Seelsorge der Nordelbischen Kirche, zuständig für die damaligen Kirchenkreise Norder- und Süderdithmarschen, für den Herbert-Feuchte-Stiftungsverbund zur Förderung mehrfachbehinderter Gehörloser, Schwerhöriger und Taubblinder e.V. in Heide mit seinen dithmarscher Einrichtungen: Familie Madjera-Stiftung, die Stiftung Taubstummenanstalt Hamburg, sowie dem Heim für taubblinde und blinde Kinder, Jugendliche und Erwachsene Jobst-u.-Anna-Wichern-Stiftung.
2004 wurde der Dienstauftrag erweitert um die Kirchenkreise Pinneberg + Rantzau + Münsterdorf, also ungefähr das Gebiet zwischen Dithmarschen und Hamburg!
Nach der Fusion der Kirchenkreise Mai 2009 nun für die Kirchenkreise
Dithmarschen, Rantzau-Münsterdorf sowie Hamburg-West/Südholstein,
Bezirk C zuständig... Eingliederung in den Hauptbereich 2 der Nordelbischen Kirche.
Seit September 08 Vorsitzender des Hörgeschädigten-Konventes.
Für alle hörbehinderten Menschen sowie ihre Familien gibt es Gesprächsmöglichkeit mit Pastor Christian Eissing. Bitte Termin Tel./Fax 0481/73688 verabreden! (Eine feste Sprechzeit hat sich als ungünstig erwiesen)
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Das Angebot in den Einrichtungen des Stiftungsverbundes umfasst: Regelmäßige Besuche in den Wohngruppen und der Heider Werkstatt für Behinderte, Gottesdienste im Kirchenjahr für Mehrfachbehinderte, aber auch Amtshandlungen wie Trauerfeiern, Taufen und Konfirmationen. Darüber hinaus gibt es verschiedene Projekte und Angebote wie thematische Tagesfahrten und Freizeiten. Auch für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besteht das Seelsorge-Angebot der Sprechstunde. Es gibt Seminarangebote für Betreuer/innen z.B. zum Thema "Umgang mit Tod und Trauer", in der die Mitarbeiter/innen sich mit dem Grenzbereich des Lebens auseinander setzen lernen. Zur Zeit biete ich eine "Kollegiale Beratung" an, in der ich eine Fallbesprechungsgruppe von pädagogischen Kräften moderiere, um die Arbeit mit den behinderten Menschen zu fördern.
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Die Gehörlosen-Gemeinden aus den neuen 3 Kirchenkreisen sammeln sich um Wort und Sakrament. Die biblische Botschaft wird übersetzt in Gebärdensprache, allerdings nicht 1:1 wie etwa beim Dolmetschen, sondern in besonderer Weise abgestimmt auf die Sprache der Gehörlosen. Zur Zeit finden Gottesdienste in Gebärdensprache in Heide, Elmshorn + Pinneberg statt. Es sind also genau genommen kleine, selbstständige gebärdensprachliche Gemeinden!
Darüber hinaus gibt es Seniorenkreise in Pinneberg und Heide. Auch werden gemeinsame Fahrten und Aktionen angeboten. Es gibt eine enge Zusammenarbeit mit den Gehörlosenvereinen sowohl in Dithmarschen als auch in Pinneberg. Die Jahresprogramme werden in gemeinsamer Absprache entwickelt. Die Zugehörigkeit zur evangelischen Gehörlosengemeinde ist natürlich nicht an eine Mitgliedschaft in einem Gehörlosenverein gebunden. Die Amtshandlungen: Taufen, Trauungen und Bestattungen gelten für alle evangelischen Personen. Ebenso gehören selbstverständlich auch Hausbesuche, Besuche im Krankenhaus oder zu besonderen Anlässen zum Dienst der Seelsorge. Etwa alle 2 Monate erscheint die Gemeindezeitung "Der Brief", um über fröhliche oder traurige Erlebnisse in Wort und Bild zu berichten. Im Bereich Schwerhörige besteht ein enger Kontakt zum Schwerhörigeverein Itzehoe, dessen monatliche Treffen ich besuche.
In Dithmarschen leite ich eine Schwerhörigen-Selbsthilfegruppe, die sich ebenfalls monatliche trifft.
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