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Zweimal Dresden - Das ist die Bilanz im Juni: ...da soll auch dein Herz sein! Anfang Juni reiste eine Gruppe von 25 gehörlosen Menschen aus Pinneberg und Hamburg mit mir zum Kirchentag. Es war ein interessanter Kirchentag mit vielen Veranstaltungen. Pastorin Ehm aus Hamburg leitete mit dem Dresdener Kollegen das „Zentrum Barrierefrei“, wo viele Veranstaltungen auch für Gehörlose stattfanden. Zum Beispiel Pantomime und Theater, aber auch Diskussionen. Beim Eröffnungsgottesdienst am Mittwoch war es noch sehr kalt. Dann aber wurde es schlagartig warm, ja heiß! Bei prächtigem Wetter konnten wir die herrliche Stadt genießen. 1945 war ja die ganze Altstadt durch Bomben zerstört worden: Aber inzwischen ist alles fast wieder im alten Stil neu aufgebaut worden. Wunderschön anzusehen, insbesondere die Frauenkirche. Trotz der 120000 Menschen, die zum Kirchentag kamen, konnten wir einen Blick in die wieder aufgebaute Kirche werfen: Umwerfend! Am Freitagabend fand das Feierabendmahl für Gehörlose statt: Dorthin musste man weit mit der Straßenbahn fahren. Die Hamburger Gruppe zeigte wieder die 3 historischen Hamburger Figuren: „Wasserträger, Zitronenjette und Hummel-Hummel“. Damit war verbunden die Einladung zum nächsten Kirchentag 2013 in Hamburg! Leider mussten wir schon vor dem Abschluss-Gottesdienst am Sonntag abreisen: Es gab keine andere Möglichkeit mit dem Zug, schade...
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Noch einmal Dresden: Vom 19. - 24.6. dann ging es zur 2. Reise nach Dresden: Diesmal mit 27 Hörgeschädigten und 3 Pastor-innen. Die Gruppe wohnte in einem guten Hotel im Ort Riesa, das liegt auch an der Elbe. Dieses Mal waren wir mit dem Bus unterwegs, um auch gehbehinderten Menschen gerecht zu werden. Jeden Abend vor dem leckeren Essen begannen wir mit einer Andacht. Das Wetter war uns wohl gesonnen, auch wenn es nicht so heiß war: Aber bei den Spaziergängen immer ohne Regen! Wir fuhren 2x nach Dresden und besichtigten die Sehenswürdigkeiten, natürlich auch die Frauenkirche. In Meißen, auch wunderschön an der Elbe gelegen, besichtigten wir die Porzellanmanufaktur: Die Führung war sehr interessant, gut erklärt und viel zu sehen! Auch die Festung Königstein im Elbsandsteingebirge haben wir besichtigt: Ein herrlicher Ausblick! Dann ein kleiner Spaziergang durch Bad Schandau mit Besichtigung der Kirche: Dort konnten wir sehen, wie das schlimme Hochwasser 2002 die Kirche und den ganzen Ort zerstört hatte. Aber die Menschen haben in Gottvertrauen nicht aufgegeben. Am letzten Tag fuhren wir zum Wasserschloss Moritzburg, wo es viel Prunk zu bewundern gab. Die 6 Tage waren schnell vorbei - leider!
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